Ein Zwischenfall an einem Streifenboot der Hamburger Wasserschutzpolizei hat am Dienstag einen Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Betroffen war das moderne Patrouillenschiff "Bürgermeister Weichmann", das mit einer umweltfreundlichen Hybrid-Antriebstechnik ausgestattet ist. Nach ersten Erkenntnissen sollte das Schiff an das Landstromnetz angeschlossen werden, um die bordeigenen Batterien aufzuladen. Beim Herstellen der Verbindung kam es an Bord zu einem Kurzschluss, der eine Verpuffung auslöste. In der Folge drang dichter Rauch aus dem Schiffskörper, woraufhin die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Liegeplatz eilten. Vor Ort stellten die Retter fest, dass kein offenes Feuer ausgebrochen war, weshalb aktive Löschmaßnahmen nicht erforderlich wurden. Verletzt wurde bei dem Vorfall nach derzeitigem Stand niemand. Der Großteil der Einsatzkräfte konnte den Einsatzort bereits nach rund 30 Minuten wieder verlassen. Zur weiteren Gefahrenabwehr und Absicherung der technischen Anlagen verblieb jedoch eine Löschgruppe vorsorglich an der Anlegestelle. Experten untersuchen nun die genaue Ursache für den elektrischen Defekt an dem Streifenboot.
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