17.04.2026 - Regensburg - News Nr.: 41605
Massive Rauchwolke über Regensburg: Feuerwehr im Großeinsatz
Feuer auf Schrotthandels ausgebrochen - Warnung an Bevölkerung

© NEWS5 / Malte Tiedemann

Am Freitagabend (17.04.2026) brach im Regensburger Osten auf dem Gelände eines Schrotthandels in der Dieselstraße ein Großbrand aus. Gegen kurz nach 19 Uhr ging die Meldung ein, woraufhin zahlreiche Einsatzkräfte alarmiert wurden. Die Feuerwehr war mit einem umfangreichen Aufgebot im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich bereits eine Hälfte der rund 60 x 80 Meter großen Lagerhalle in Vollbrand. Angesichts der fortgeschrittenen Brandausbreitung wurde sofort ein großangelegter Löschangriff mit zahlreichen Strahlrohren gestartet. Der hohe Bedarf an Löschwasser machte es notwendig, dieses über teils mehrere hundert Meter lange Schlauchleitungen – bis zu 700 Meter – zur Einsatzstelle zu fördern. Die Wasserversorgung wurde unter anderem aus dem Bereich der Landshuter Straße sichergestellt. Um den dafür erforderlichen hohen Personal- und Materialeinsatz zu bewältigen, wurden zahlreiche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg nachalarmiert.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung gewarnt. Gleichzeitig führten Einsatzkräfte Messungen hinsichtlich möglicher Schadstoffe im Ausbreitungsgebiet der Rauchwolke bis in den Raum Bad Abbach durch. Alle Messergebnisse blieben unauffällig, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestand.

Die umfangreichen Löscharbeiten dauern derzeit weiterhin an. Der Löschangriff zeigt inzwischen Wirkung, jedoch sind aufgrund der Größe des Brandobjekts weiterhin Nachlöscharbeiten notwendig. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Ursache des Brandes ist aktuell noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg sind zahlreiche Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, darunter die Feuerwehren aus Burgweinting, Oberisling, Pentling, Neutraubling und Bad Abbach sowie die Löschzüge Weichs, Altstadt, Winzer, Keilberg und Harting. Ebenfalls vor Ort sind Polizei, Rettungsdienst mit Unterstützung der SEG-Verpflegung, das Umweltamt sowie Fachberater des THW und ein Gefahrgut-Fachberater. Die genaue Ursache des Brandes ist bislang noch unklar.

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