19.03.2026 - Nürnberg - News Nr.: 41240
Nach tödlichen Schüssen auf Hochzeitsfeier: 27-jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt
Symbolische Morddrohung im Saal - Massives Polizeiaufgebot beim Urteilsverkündung - Angeklagter unter höchster Bewachung vor dem Richterspruch - Lebenslange Haft für den Angeklagten

© NEWS5 / David Oßwald

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Am Donnerstag (19.03.2026) stand beim Landgericht Nürnberg-Fürth die Urteilsverkündung im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einer Hochzeitsfeier im März 2025 an. Der 27-jährige französische Angeklagte soll den 47-jährigen Vater seiner Ex-Freundin heimtückisch mit sechs Schüssen getötet haben; Motiv waren Streitigkeiten um Unterhaltszahlungen für ihre zwei gemeinsamen Kinder. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft wegen Mordes plus Feststellung der besonderen Schwere der Schuld.

Im Gerichtssaal herrschten massive Sicherheitsmaßnahmen: Zahlreiche Polizisten und Justizbeamte sicherten den Bereich, direkt hinter dem Angeklagten standen zwei bewaffnete Beamte. Dies folgte auf einen Eklat Mitte März: Während der Plädoyers sprang der Beschuldigte auf, formte mit den Händen eine Pistole und zielte symbolisch auf den Anwalt der Nebenklage (Opferfamilie), worauf Justizbeamte ihn überwältigten und gefesselt abführten.​

Die Verteidigung bestreitete den Mordvorwurf und berief sich auf eine Schizophrenie des Angeklagten mit Wahnvorstellungen. Trotz der Argumente der Verteidigung folge am Donnerstagmittag dann das Urteil: Der 27-Jährige muss eine lebenslange Haftstrafe verbüßen. Das Landgericht in Nürnberg verurteilte den Franzosen wegen Mordes an dem Vater seiner ehemaligen Lebensgefährtin.

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  • Medienbericht