14.11.2025 - Jesteburg - News Nr.: 39425
Brand in Asylunterkunft: Bewohner soll Feuer in Asylunterkunft selbst gelegt haben
Eine Person verletzt - Eine Person von Polizei mitgenommen - Hintergründe unklar - Zweiter Stock der Unterkunft unbewohnbar

© NEWS5 / Sebastian Peters

In einer Asylunterkunft in der Seevestraße in Jesteburg (Landkreis Harburg) brach am Freitag (14.11.2025) im zweiten Stock ein Feuer aus. Bei der Unterkunft handelt es sich um ein angemietetes Hotel. Eine Person kam mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Das zweite Stockwerk ist vorerst nicht mehr bewohnbar, die anderen Geschosse aber schon. Die Geflüchteten aus dem zweiten Stock werden anderweitig untergebracht.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Die Polizei nahm zunächst eine Person zur Klärung der Hintergründe mit auf die Wache. Noch am selben Tag wurde ein 25-jähriger Bewohner der Unterkunft unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen. Der Mann hatte im Zuge der ersten Ermittlungen zunächst keine Angaben gemacht, fiel jedoch am Freitagnachmittag bei einem weiteren Polizeieinsatz erneut auf. Aufgrund seiner Äußerungen ergaben sich konkrete Verdachtsmomente.

Bei der Begehung des Brandortes am Freitagabend fanden sich zudem Spuren, die auf eine vorsätzliche Brandlegung hindeuteten. Gegen den 25-Jährigen wurde daraufhin ein Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ ein Richter am Samstag Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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